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Mittwoch, 11. März 2020
Torrox/ Malaga
manfred und sabine, 23:02h
09. März
Unser Abfahrtsprozedere hat sich schon gut eingespielt. Duschen, Frühstücken und während Biene den Abwasch klar macht, packt Manfredo die Kabel ein, leert das Chemieklo und verstaut die Campingstühle. Die Fahrräder kommen immer abends schon auf den Träger. Das spart Zeit.
Schnell noch einen Abstecher auf den Berg nach Mojacar ,
Bilder machen von der tollen Aussicht


und weiter geht's nach Almeria. Einzige Besonderheit ist eine maurische Festung oberhalb des Ortes, die von der Größe vergleichbar mit der Alhambra in Granada ist. Das Navi lotst uns durch immer kleinere und engere Gassen und an der Stelle, wo es zur Festung hochgehen soll, ist die Straße wegen einer Baustelle gesperrt. Wir versuchen es noch zweimal, aber keine Chance und wir geben das Vorhaben auf. Ne kleine Pause an der Promenade mussten wir uns gönnen und dann hält uns auch hier nichts mehr und es geht weiter Richtung Torrox. Das Ziel hat sich so ergeben, weil der einzige Campingplatz in der Nähe von Nerja, eben in Torrox ist. Er liegt an einem Berg
ca. 600 m vom Meer entfernt und hat alles was wir brauchen, ist sauber, sehr ruhig und ganz ok.
Am Nachmittag sind wir zu Fuß zum Strand und zur Promenade von Torrox Plage gewalkt. Soweit sieht es hier ganz nett aus, aber nichts, was einem vom Hocker haut.

Sind dann auch bald zu unserer ersten Sangria eingekehrt.

Lecker, war bestimmt nicht die letzte auf der Reise.
Gegessen haben wir daheim, wenn man das so formulieren kann. Wir gehen zwar auch gerne Essen aber an den meisten Tagen machen wir uns selbst etwas leckeres. In den Läden und auf den Märkten bekommt frischees Obst, Gemüse und Fisch und fast alles, was wir auch Zuhause bekommen und in der Regel ist es günstiger.
10. März
Heute geht's dann tatsächlich mit dem Rad nach Nerja. Sind nicht mal 10 km und somit kein Problem für uns. Als wir an der Promenade entlangfahren und uns der Altstadt nähern und dann am Balcon de Europa stehen wussten wir, hier waren wir schon mal.
Vor fünf Jahren waren wir für 14 Tage in Malaga zur Sprachschule. Natürlich haben wir viele Sehenswürdigkeiten und Orte in der Gegend abgeklappert. Das wir hier schon waren, war uns aber total entfallen.
Es ist wirklich schön hier, tolle Strände, teilweise von Felsen eingerahmt und auch die Gassen der Altstadt sind hübsch anzusehen.


Doch hier herrscht schon jetzt so ein touristisches Treiben, dass wir nach einem kleinen Rundgang, einer kurzen Pizzapause, schnell genug davon hat. Also, zurück mit dem Rad, kurz die Eingekaufsliste abgearbeitet, hoch zum Campingplatz und zu Fuß wieder runter an den Strand. Die Sonnenuntergänge sind hier so was von einmalig, das wollen wir mit Rotwein, Käse und Brot bewaffnet, in vollen Zügen genießen.


Und es war unglaublich, diese Farben. Im Dunkeln sind wir dann zurück aber waren ganz erfüllt von diesem Naturschauspiel.
11. März
Malaga ist keine 50 km entfernt. Da wollen wir unbedingt hin. Leider gibt es in der Nähe keine Campingplätze, nur Stellplätze und die auch nur in einiger Entfernung.
Wir sind zeitig dran und machen von Torrox aus einen Abstecher durch die Berge. Hatte uns ein Campingnachbar emfohlen. Auf schmaler und sehr kurviger Straße schrauben wir uns die Berge hoch. Und wirklich, die Ausichten in die Täler und auf die noch höheren Berge sind einmalig schön. Auch die kleinen durchweg weißen Dörfer scheinen an den Berghängen zu kleben. Sehr schön anzusehen.



Ein paar Stunden später erleben wir auf dem auserkoren Stellplatz eine Abfuhr. Total ausgebucht.
Das sieht nicht gut aus. Also weiter Richtung Malaga. Und, man glaubt es jaum, ein paar Kilometer weiter Richtung Malaga, bei El Cantado, sehen wir einen Rastplatz direkt am Meer, wo bereits etliche WoMo's stehen. Und wir ergattern sogar einen Platz in der ersten Reihe zum Meer. Das ist selbst Anfang März großes Glück. Der Holländer neben uns steht schon seit drei Tagen hier. Scheint also kein Problem zu sein. Klar, man darf hier nicht die Markise ausfahren und sich breit machen, wie auf dem Campingplatz, aber muss man ja auch nicht. Man soll's nicht überziehen.

Morgen wollen wir nach Malaga radeln, also fahren wir heute in die andere Richtung. Auch schön.

Die Gegend wird aber augenscheinlich von Einheimischen bevorzugt. Touris sind nicht zu entdecken, also ohne uns.
Heute sind wir faul und gehen zum nächsten Ort, El Chanquete. Wie unser Stellplatz liegt der schon in der Bucht von Malaga. Dort haben wir uns eine Goldbrasse mit Beiwerk gegönnt. Die wurde direkt am Strand in einem offenen Boot gegrillt. Köstlich.

Ich hatte noch nicht erwähnt, das der Stellplatz direkt an einer viel befahrenen Straße liegt. Die Nachtruhe wollte sich nicht richtig einstellen. Auch der Wein am Abend hat da nicht weitergeholfen. Man kann halt nicht alles haben.
12. März
Heute geht's mit dem Rad nach Malaga. Die ganzen 8 Kilometer kann man auf verschiedenen Promenaden fahren, immer am Wasser bzw an den Stränden entlang. Für die Spanier sind Radler auf den Fußwegen ganz normal. Die machen echt Platz.

In Malaga haben wir natürlich die Räder abgestellt und sind durch die Stadt getingelt. Es ist eine so schöne Stadt, die irgendwie Gelassenheit ausstrahlt. Kein Vergleich mit dem lauten und hektischen Barcelona. Wir kennen die Stadt ja schon recht gut und haben es genossen, durch die bekannten Straßen, Läden und Cafe's zu schlendern.



Und da uns nicht einfiel, welcher Wein uns im El Pimpie vor 5 Jahren so geschmeckt hat, mussten wir bereits um 14.00 Uhr eine erste Geschmacksprobe vornehmen. Zum Glück war's gleich die zweite Sorte. Hätte sonst hart werden können.

Schnell noch bei El Corte Ingles den Wein gekauft und zurück zum Stellplatz. Bei untergehender Sonne haben wir bei Spaghetti mit Gemüse gecheckt, ob wir denn auch den richtigen Wein gekauft haben. Schmeckte beides toll. An die blöde Straße kann man sich aber nicht gut gewöhnen. Darum, morgen fahren wir weiter. Schade eigentlich. Wir haben hier so ein tolles Wetter bei heute 26 °. Haben aber schon unser nächstes Highlight gebucht, den Caminito del Rey, ein ganz besonderer Wanderpfad, nord-westlichlich von Malaga.
Übrigens: Der Virus rückt uns langsam auf die Pelle. Spanien ist neben Italien in Europa wohl das am stärksten betroffene Land. Hier in der Stadt ist derzeit kaum etwas davon zu merken. Aber wir beobachten jetzt schon intensiver, welche Maßnahmen ergriffen werden und wie uns das betreffenden wird. Schade, die ganz große Gelassenheit bleibt wohl doch auf der Strecke und es wird zwangsläufig Auswirkungen auf unsere Reise haben.
Unser Abfahrtsprozedere hat sich schon gut eingespielt. Duschen, Frühstücken und während Biene den Abwasch klar macht, packt Manfredo die Kabel ein, leert das Chemieklo und verstaut die Campingstühle. Die Fahrräder kommen immer abends schon auf den Träger. Das spart Zeit.
Schnell noch einen Abstecher auf den Berg nach Mojacar ,
Bilder machen von der tollen Aussicht


und weiter geht's nach Almeria. Einzige Besonderheit ist eine maurische Festung oberhalb des Ortes, die von der Größe vergleichbar mit der Alhambra in Granada ist. Das Navi lotst uns durch immer kleinere und engere Gassen und an der Stelle, wo es zur Festung hochgehen soll, ist die Straße wegen einer Baustelle gesperrt. Wir versuchen es noch zweimal, aber keine Chance und wir geben das Vorhaben auf. Ne kleine Pause an der Promenade mussten wir uns gönnen und dann hält uns auch hier nichts mehr und es geht weiter Richtung Torrox. Das Ziel hat sich so ergeben, weil der einzige Campingplatz in der Nähe von Nerja, eben in Torrox ist. Er liegt an einem Berg
ca. 600 m vom Meer entfernt und hat alles was wir brauchen, ist sauber, sehr ruhig und ganz ok.
Am Nachmittag sind wir zu Fuß zum Strand und zur Promenade von Torrox Plage gewalkt. Soweit sieht es hier ganz nett aus, aber nichts, was einem vom Hocker haut.

Sind dann auch bald zu unserer ersten Sangria eingekehrt.

Lecker, war bestimmt nicht die letzte auf der Reise.
Gegessen haben wir daheim, wenn man das so formulieren kann. Wir gehen zwar auch gerne Essen aber an den meisten Tagen machen wir uns selbst etwas leckeres. In den Läden und auf den Märkten bekommt frischees Obst, Gemüse und Fisch und fast alles, was wir auch Zuhause bekommen und in der Regel ist es günstiger.
10. März
Heute geht's dann tatsächlich mit dem Rad nach Nerja. Sind nicht mal 10 km und somit kein Problem für uns. Als wir an der Promenade entlangfahren und uns der Altstadt nähern und dann am Balcon de Europa stehen wussten wir, hier waren wir schon mal.
Vor fünf Jahren waren wir für 14 Tage in Malaga zur Sprachschule. Natürlich haben wir viele Sehenswürdigkeiten und Orte in der Gegend abgeklappert. Das wir hier schon waren, war uns aber total entfallen.
Es ist wirklich schön hier, tolle Strände, teilweise von Felsen eingerahmt und auch die Gassen der Altstadt sind hübsch anzusehen.


Doch hier herrscht schon jetzt so ein touristisches Treiben, dass wir nach einem kleinen Rundgang, einer kurzen Pizzapause, schnell genug davon hat. Also, zurück mit dem Rad, kurz die Eingekaufsliste abgearbeitet, hoch zum Campingplatz und zu Fuß wieder runter an den Strand. Die Sonnenuntergänge sind hier so was von einmalig, das wollen wir mit Rotwein, Käse und Brot bewaffnet, in vollen Zügen genießen.


Und es war unglaublich, diese Farben. Im Dunkeln sind wir dann zurück aber waren ganz erfüllt von diesem Naturschauspiel.
11. März
Malaga ist keine 50 km entfernt. Da wollen wir unbedingt hin. Leider gibt es in der Nähe keine Campingplätze, nur Stellplätze und die auch nur in einiger Entfernung.
Wir sind zeitig dran und machen von Torrox aus einen Abstecher durch die Berge. Hatte uns ein Campingnachbar emfohlen. Auf schmaler und sehr kurviger Straße schrauben wir uns die Berge hoch. Und wirklich, die Ausichten in die Täler und auf die noch höheren Berge sind einmalig schön. Auch die kleinen durchweg weißen Dörfer scheinen an den Berghängen zu kleben. Sehr schön anzusehen.



Ein paar Stunden später erleben wir auf dem auserkoren Stellplatz eine Abfuhr. Total ausgebucht.
Das sieht nicht gut aus. Also weiter Richtung Malaga. Und, man glaubt es jaum, ein paar Kilometer weiter Richtung Malaga, bei El Cantado, sehen wir einen Rastplatz direkt am Meer, wo bereits etliche WoMo's stehen. Und wir ergattern sogar einen Platz in der ersten Reihe zum Meer. Das ist selbst Anfang März großes Glück. Der Holländer neben uns steht schon seit drei Tagen hier. Scheint also kein Problem zu sein. Klar, man darf hier nicht die Markise ausfahren und sich breit machen, wie auf dem Campingplatz, aber muss man ja auch nicht. Man soll's nicht überziehen.

Morgen wollen wir nach Malaga radeln, also fahren wir heute in die andere Richtung. Auch schön.

Die Gegend wird aber augenscheinlich von Einheimischen bevorzugt. Touris sind nicht zu entdecken, also ohne uns.
Heute sind wir faul und gehen zum nächsten Ort, El Chanquete. Wie unser Stellplatz liegt der schon in der Bucht von Malaga. Dort haben wir uns eine Goldbrasse mit Beiwerk gegönnt. Die wurde direkt am Strand in einem offenen Boot gegrillt. Köstlich.

Ich hatte noch nicht erwähnt, das der Stellplatz direkt an einer viel befahrenen Straße liegt. Die Nachtruhe wollte sich nicht richtig einstellen. Auch der Wein am Abend hat da nicht weitergeholfen. Man kann halt nicht alles haben.
12. März
Heute geht's mit dem Rad nach Malaga. Die ganzen 8 Kilometer kann man auf verschiedenen Promenaden fahren, immer am Wasser bzw an den Stränden entlang. Für die Spanier sind Radler auf den Fußwegen ganz normal. Die machen echt Platz.

In Malaga haben wir natürlich die Räder abgestellt und sind durch die Stadt getingelt. Es ist eine so schöne Stadt, die irgendwie Gelassenheit ausstrahlt. Kein Vergleich mit dem lauten und hektischen Barcelona. Wir kennen die Stadt ja schon recht gut und haben es genossen, durch die bekannten Straßen, Läden und Cafe's zu schlendern.



Und da uns nicht einfiel, welcher Wein uns im El Pimpie vor 5 Jahren so geschmeckt hat, mussten wir bereits um 14.00 Uhr eine erste Geschmacksprobe vornehmen. Zum Glück war's gleich die zweite Sorte. Hätte sonst hart werden können.

Schnell noch bei El Corte Ingles den Wein gekauft und zurück zum Stellplatz. Bei untergehender Sonne haben wir bei Spaghetti mit Gemüse gecheckt, ob wir denn auch den richtigen Wein gekauft haben. Schmeckte beides toll. An die blöde Straße kann man sich aber nicht gut gewöhnen. Darum, morgen fahren wir weiter. Schade eigentlich. Wir haben hier so ein tolles Wetter bei heute 26 °. Haben aber schon unser nächstes Highlight gebucht, den Caminito del Rey, ein ganz besonderer Wanderpfad, nord-westlichlich von Malaga.
Übrigens: Der Virus rückt uns langsam auf die Pelle. Spanien ist neben Italien in Europa wohl das am stärksten betroffene Land. Hier in der Stadt ist derzeit kaum etwas davon zu merken. Aber wir beobachten jetzt schon intensiver, welche Maßnahmen ergriffen werden und wie uns das betreffenden wird. Schade, die ganz große Gelassenheit bleibt wohl doch auf der Strecke und es wird zwangsläufig Auswirkungen auf unsere Reise haben.
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Sonntag, 8. März 2020
Über Murcia nach Andalusien
manfred und sabine, 21:56h
06. März
Dann mal los von Denia die Küste entlang und über die Hügel nach Xabia. Wir sind jeden Tag neu angetan von dieser schönen Ecke Spaniens. Aus dem Wind vom Vortag ist ne echt steife Briese geworden. Macht das Laufen doch anstrengend. Aber ist ja nichts neues für uns Norddeutschen. Nach 2,5 Stunden kommen wir in Xabia an. Der Ort haut uns nicht vom Hocker. Also schnell einen Cafe con Leche und über die Berge zurück nach Denia.
War trotzdem ein schönes Stück Natur und schön anzusehen, wie der Frühling Einzug hält. Es blüht in allen Farben. Das erst Mal regnet es hier ganz leicht und kälter geworden ist es auch. Zeit zum Weiterreisen.



07.März
Nachdem wir unsere Vorräte bei Lidl aufgefüllt haben geht's Richtung Murcia. Murcia ist bekannt für die große Kathedrale und eine nette Altstadt. Und eine weitere Besonderheit ist der Stellplatz bei IKEA. Ganz offiziell, mit Entsorgungsstation und der Möglichkeit, Wasser aufzufüllen.
Der Hammer ist, wie voll das schon mit WoMo's vorgestellt ist. Bestimmt 100 Stück. Wir bleiben eine Nacht, mehr geht nicht. Teilweise stehen die hier Wochen. Ist uns echt unbegreiflich.
Mit der Straßenbahn geht's Richtung Zentrum. Tatsächlich nett in der Altstadt aber außer der Kathedrale, die auch ein Museum beinhaltet, und ein paar hübschen Straßen und Plätzen reicht uns das aus, um mit neuen Eindrücken zurück zum IKEA-Parkplatz zu fahren. So besonders ist das nun auch wieder nicht. Am Nachmittag kommen immer mehr Biker und stellen Ihre Maschinen direkt neben dem WoMo Stellplatz ab. Laute Musik dröhnt schon den ganzen Tag aus dieser Richtung herüber. Neugierig wie wir sind schauen wir mal, was denn da los ist. Und, Überraschung. Ein Biker- Konzert mit verschiedenen Rockgruppen. Ein überschaubarer Rahmen aber nett. Tolle Musik und eine Dose Bier gibt's für nen Euro. Mitternacht war Schluß.



08. März
Weiter geht's. Eigentlich ist Nerja, in der Nähe von Malaga unser Ziel. Aber das macht die Reise ja auch so interessant. Unterwegs wollten wir einen Abstecher nach Mojacar machen. Eine kleine vollkommen weiße Stadt auf einem Bergrücken. Von dem Ort und der Küste mit tollen Stränden und Bauten, die hier schon einen maurischen Einfluss haben, sind wir so begeistert, dass wir spontan entscheiden, einen Tag zu bleiben. Finden wie zufällig auch einen Campingplatz im Ort, der irgendwie in Campingführern nicht geführt wird. Was soll's. Der Platz ist ok mit Strom, Toiletten, großen Stellplätzen und hat noch reichlich Kapazität uns aufzunehmen. Fahrräder runter und los, die Gegend erkunden. Leider haben wir wieder mächtig Wind. In die eine Richtung geht's wie von allein, aber jeder weiß, man muß zwangsläufig auch die Andere einschlagen. Geht mächtig in die Beine. Biene fand das nicht so. Ihr Geheimniss ist, Sie ist geübt im Windschattenfahren. Naja, macht man ja gerne.





Dann mal los von Denia die Küste entlang und über die Hügel nach Xabia. Wir sind jeden Tag neu angetan von dieser schönen Ecke Spaniens. Aus dem Wind vom Vortag ist ne echt steife Briese geworden. Macht das Laufen doch anstrengend. Aber ist ja nichts neues für uns Norddeutschen. Nach 2,5 Stunden kommen wir in Xabia an. Der Ort haut uns nicht vom Hocker. Also schnell einen Cafe con Leche und über die Berge zurück nach Denia.
War trotzdem ein schönes Stück Natur und schön anzusehen, wie der Frühling Einzug hält. Es blüht in allen Farben. Das erst Mal regnet es hier ganz leicht und kälter geworden ist es auch. Zeit zum Weiterreisen.



07.März
Nachdem wir unsere Vorräte bei Lidl aufgefüllt haben geht's Richtung Murcia. Murcia ist bekannt für die große Kathedrale und eine nette Altstadt. Und eine weitere Besonderheit ist der Stellplatz bei IKEA. Ganz offiziell, mit Entsorgungsstation und der Möglichkeit, Wasser aufzufüllen.
Der Hammer ist, wie voll das schon mit WoMo's vorgestellt ist. Bestimmt 100 Stück. Wir bleiben eine Nacht, mehr geht nicht. Teilweise stehen die hier Wochen. Ist uns echt unbegreiflich.
Mit der Straßenbahn geht's Richtung Zentrum. Tatsächlich nett in der Altstadt aber außer der Kathedrale, die auch ein Museum beinhaltet, und ein paar hübschen Straßen und Plätzen reicht uns das aus, um mit neuen Eindrücken zurück zum IKEA-Parkplatz zu fahren. So besonders ist das nun auch wieder nicht. Am Nachmittag kommen immer mehr Biker und stellen Ihre Maschinen direkt neben dem WoMo Stellplatz ab. Laute Musik dröhnt schon den ganzen Tag aus dieser Richtung herüber. Neugierig wie wir sind schauen wir mal, was denn da los ist. Und, Überraschung. Ein Biker- Konzert mit verschiedenen Rockgruppen. Ein überschaubarer Rahmen aber nett. Tolle Musik und eine Dose Bier gibt's für nen Euro. Mitternacht war Schluß.



08. März
Weiter geht's. Eigentlich ist Nerja, in der Nähe von Malaga unser Ziel. Aber das macht die Reise ja auch so interessant. Unterwegs wollten wir einen Abstecher nach Mojacar machen. Eine kleine vollkommen weiße Stadt auf einem Bergrücken. Von dem Ort und der Küste mit tollen Stränden und Bauten, die hier schon einen maurischen Einfluss haben, sind wir so begeistert, dass wir spontan entscheiden, einen Tag zu bleiben. Finden wie zufällig auch einen Campingplatz im Ort, der irgendwie in Campingführern nicht geführt wird. Was soll's. Der Platz ist ok mit Strom, Toiletten, großen Stellplätzen und hat noch reichlich Kapazität uns aufzunehmen. Fahrräder runter und los, die Gegend erkunden. Leider haben wir wieder mächtig Wind. In die eine Richtung geht's wie von allein, aber jeder weiß, man muß zwangsläufig auch die Andere einschlagen. Geht mächtig in die Beine. Biene fand das nicht so. Ihr Geheimniss ist, Sie ist geübt im Windschattenfahren. Naja, macht man ja gerne.





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Donnerstag, 5. März 2020
Denia
manfred und sabine, 21:55h
Mittwoch, 04. März.
Wir sind nicht weit gekommen, aber Denia hört sich schon in den Beschreibungen nett an und ein bekanntes Paar, Eckard und Anette, haben hier lange Jahre gelebt und von dieser schöne Ecke Spaniens erzählt. Und wirklich, Denia ist schick. Der Campingplatz Camping los Pinos liegt ca. 5 km ausserhalb und ist nicht weiter als 50 m vom Meer entfernt. Man steht unter großen Pinien, die Stellplätze sind geräumig und haben eigenen Stromanschluss. Es ist alles ein bisschen älter aber sehr sauber und gepflegt.
Kann man nur empfehlen. Hier stehen viele Camper aus
England, Frankreich, Deutschland, Spanien, Holland Schweiz zum überwintern. Ehrlich, bei diesen fast sommerlichen Temperaturen ist das nachzuvollziehen.
Haben nette Dauercamper aus Leer kennen gelernt. Die haben uns mit ein paar Tipps für unsere weitere Tour mit auf den Weg gegeben. Das ist immer sehr hilfreich, von anderen zu hören , wo es besonders schöne Ecken gibt.
Die sind auch schon seit November hier und haben für dieses November schon wieder für 3 Monate gebucht.
Wir können das verstehen. Das ist so eine tolle Ecke.
Und es ist so ruhig hier, herrlich. Ab 19.00 Uhr wird es dunkel und dann hören wir nur den Wind in den Pinien und ein bisschen Meeresrauschen. Der Platz ist ziemlich voll aber von den Leuten ist wirklich nichts zu hören. Wir geniessen das. Wir sind froh, keinen Trubel zu haben.
Und, seit wir unterwegs sind, können wir beide so gut schlafen, das ist schon fast unheimlich. Wie schlecht habe ich Zuhause über Wochen und Monate geschlafen. Von einem auf den anderen Tag hat sich das geändert. Ihr glaubt nicht, wie froh und dankbar ich darüber bin..



Donnerstag, 05. März
Direkt am Meer entlang kann man auf einem Schotterweg mit dem Rad nach Denia fahren und kommt auch bald auf die Promenade und zu dem großen Yachthafen.
Die Villen, die hier mit Blick auf's Meer den Schotterweg säumen, lassen einen schon mal davon träumen, wie es wäre wenn.......
Schon witzig. Wir haben schon viele Ecken in der Welt gesehen, aber hier könnten wir das zumindest eine zeitlang aushalten.
Denia hat einen großen, modernen Yachthafen und von hier gehen Schnellfähren nach Ibiza.
Die Stadt hat viele malerische Ecken und viele nette Lokale, gerade in der Altstadt. Mitten in der Stadt ist eine alte Festung, die wir natürlich erklimmen mussten. Schöne Aussicht auf die Stadt und die Berge. Und, wie in fast allen spanischen Städte, gibt es eine Markthalle, wo man frische Produkte aus der Gegend kaufen kann.
Nach einem kleinen Bummel durch die Geschäfte in der Einkaufsstraße, blieben bei Manfredo deutlich mehr Sachen im Täschchen liegen als bei Biene. Mit zunehmendem Alter muss man aber auch ein bisschen investieren. Wie heißt es so schön, die Konkurrenz schläft nicht, gerade wenn man 11 Jahre auseinander ist.
Spaß beiseite, waren alles Schnäppchen.
Weil's uns hier so gut gefällt, hängen wir doch noch einen Tag dran. Morgen wollen wir ein bisschen die Hügel hinauf und die Gegend von oben bestaunen.




Wir sind nicht weit gekommen, aber Denia hört sich schon in den Beschreibungen nett an und ein bekanntes Paar, Eckard und Anette, haben hier lange Jahre gelebt und von dieser schöne Ecke Spaniens erzählt. Und wirklich, Denia ist schick. Der Campingplatz Camping los Pinos liegt ca. 5 km ausserhalb und ist nicht weiter als 50 m vom Meer entfernt. Man steht unter großen Pinien, die Stellplätze sind geräumig und haben eigenen Stromanschluss. Es ist alles ein bisschen älter aber sehr sauber und gepflegt.
Kann man nur empfehlen. Hier stehen viele Camper aus
England, Frankreich, Deutschland, Spanien, Holland Schweiz zum überwintern. Ehrlich, bei diesen fast sommerlichen Temperaturen ist das nachzuvollziehen.
Haben nette Dauercamper aus Leer kennen gelernt. Die haben uns mit ein paar Tipps für unsere weitere Tour mit auf den Weg gegeben. Das ist immer sehr hilfreich, von anderen zu hören , wo es besonders schöne Ecken gibt.
Die sind auch schon seit November hier und haben für dieses November schon wieder für 3 Monate gebucht.
Wir können das verstehen. Das ist so eine tolle Ecke.
Und es ist so ruhig hier, herrlich. Ab 19.00 Uhr wird es dunkel und dann hören wir nur den Wind in den Pinien und ein bisschen Meeresrauschen. Der Platz ist ziemlich voll aber von den Leuten ist wirklich nichts zu hören. Wir geniessen das. Wir sind froh, keinen Trubel zu haben.
Und, seit wir unterwegs sind, können wir beide so gut schlafen, das ist schon fast unheimlich. Wie schlecht habe ich Zuhause über Wochen und Monate geschlafen. Von einem auf den anderen Tag hat sich das geändert. Ihr glaubt nicht, wie froh und dankbar ich darüber bin..



Donnerstag, 05. März
Direkt am Meer entlang kann man auf einem Schotterweg mit dem Rad nach Denia fahren und kommt auch bald auf die Promenade und zu dem großen Yachthafen.
Die Villen, die hier mit Blick auf's Meer den Schotterweg säumen, lassen einen schon mal davon träumen, wie es wäre wenn.......
Schon witzig. Wir haben schon viele Ecken in der Welt gesehen, aber hier könnten wir das zumindest eine zeitlang aushalten.
Denia hat einen großen, modernen Yachthafen und von hier gehen Schnellfähren nach Ibiza.
Die Stadt hat viele malerische Ecken und viele nette Lokale, gerade in der Altstadt. Mitten in der Stadt ist eine alte Festung, die wir natürlich erklimmen mussten. Schöne Aussicht auf die Stadt und die Berge. Und, wie in fast allen spanischen Städte, gibt es eine Markthalle, wo man frische Produkte aus der Gegend kaufen kann.
Nach einem kleinen Bummel durch die Geschäfte in der Einkaufsstraße, blieben bei Manfredo deutlich mehr Sachen im Täschchen liegen als bei Biene. Mit zunehmendem Alter muss man aber auch ein bisschen investieren. Wie heißt es so schön, die Konkurrenz schläft nicht, gerade wenn man 11 Jahre auseinander ist.
Spaß beiseite, waren alles Schnäppchen.
Weil's uns hier so gut gefällt, hängen wir doch noch einen Tag dran. Morgen wollen wir ein bisschen die Hügel hinauf und die Gegend von oben bestaunen.




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